Lade Veranstaltungen
21
März

Die Kollaboration zwischen deutschen Behörden und westafrikanischen Regierungen

21. März
Nernstweg 32-34
Hamburg, Hamburg 22765 Deutschland
  • Diese Veranstaltung hat bereits stattgefunden.

Unter der Führung von Angela Merkel verteidigt die EU neuerdings ihre Außengrenzen tief in Afrika. Das soll die Migration nach Europa radikal stoppen.

Im November 2015 auf dem EU-Afrika-Gipfel in Valletta, beim EU-Gipfel in Brüssel im Dezember 2016 und auf diversen Reisen europäischer Politiker*innen in afrikanische Länder wurde versucht, Druck zu erzeugen und die Schotten dichtzumachen. Die zentrale Mittelmeerroute aus Afrika nach Europa soll von der neuen Frontex-Agentur für Grenz- und Küstenwache mit Kriegsschiffen verriegelt und afrikanische Regierungen sollen verpflichtet werden, „ihre“ angeblichen Wirtschaftsmigrant*innen zurückzunehmen, und zwar unter Einsatz “aller einschlägigen Maßnahmen, Instrumente und Hilfsmittel” – von Grenzschutztechnologie, Ausbildung von Personal, elektronischen Pässen über EU-Reisepapiere und Rückübernahmeabkommen bis zu Sammelabschiebungen. Bei bei Nichterfüllung der Vorgaben drohen entwicklungs- und handelspolitischen Sanktionen.

Bruno Watara von der Gruppe Afrique-Europe Interact und dem Bündnis gegen Lager Berlin wird den Stand der Verhandlungen der EU mit diversen afrikanischen Regierungen und die Proteste dagegen in Afrika und hier darstellen. Der Vertreter der Botschaft von Mali Toumani, Djimé Diallo, wird die Position seiner Regierung erläutern und auf Fragen und Forderungen eingehen.
Veranstaltung mit Übersetzung französisch/deutsch.

Uhrzeit: 19:00 – 21:00 Uhr

 

 

Details

Datum: 21. März
Veranstaltungskategorie:
Veranstaltung Schlagworte:
,

Veranstaltungsort

Nernstweg 32-34
Hamburg, Hamburg 22765 Deutschland

+ Google Karte

Veranstalter

Veranstalter:
Rosa Luxemburg Stiftung Hamburg e.V.
E-Mail: